Moritz Freiherr Knigge

Warum jedem Anfang ein Zauber innewohnt

Erzählten wir doch mehr Du-Mensch-Ich-Mensch-Geschichten und weniger Ich-Mensch-Du-Depp-Geschichten.

Wer sich mehr Freundlichkeit im Umgang wünscht, der komme den anderen zuvor und laufe ihnen nicht hinterher. Zuvorkommend, nicht nachtragend, so wird ein Knigge draus: Knipsen wir also unsere Heiligenscheine aus. Erzählen wir mehr Du-Mensch-Ich-Mensch-Geschichten und weniger Ich-Mensch-Du-Depp-Geschichten.


Vielleicht grüßt mein Nachbar ja zurück, wenn ich ihn einfach mal grüße. Vielleicht lächelt die unfreundliche Bedienung, wenn ich Danke sage. Vielleicht hört mir ja wirklich einer zu, wenn ich nicht stundenlang davon rede, warum zuhören so wichtig ist.


Vielleicht, vielleicht auch nicht. Aber bestimmt sollten wir das Paradies öfter in unserer eigenen Welt suchen.


Und da anfangen, wo jede unserer Geschichten ihren Anfang und ihr gutes Ende nehmen kann: bei uns selbst.

Gestatten, Knigge.

Schon Adolph Freiherr Knigge wusste: ohne Handkuss kommt man gut durchs Leben. Ohne einander nicht. Meine Mission? Miteinander mehr möglich machen.