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Alles was wir sagen, sagt 10 Dinge über uns

  1. Was uns erregt
  2. Was wir brauchen
  3. Was wir von anderen erwarten
  4. Wovon wir überzeugt sind
  5. Was wir mögen
  6. Was uns wichtig ist
  7. Was wir können & wissen wollen
  8. Wie zufrieden wir sind
  9. Was wir nicht sehen
  10. Wo wir uns zugehörig fühlen
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Wertschätzung beginnt im eigenen Kopf

DER WERTSCHÄTZENDE KONSTRUKTEUR

In Anlehnung an einen Satz des Erkenntnistheoretikers Heinz von Foerster lautet unsere Leitmaxime für WERTSCHÄTZENDE KONSTRUKTEURE:

Denke und Handle stets so, dass die Anzahl der Möglichkeiten wächst.

WERTSCHÄTZENDE KONSTRUKTEURE

  1. sind abhängig von externen Einflüßen, aber autonom diese zu verarbeiten.
  2. wissen, dass kommunikative Wirklichkeit stets das Ergebnis von Beobachtungen und Interpretationen ist.
  3. wissen, dass Unterscheiden und Bezeichnen unvermeidlich dazu führen, andere mögliche Wahrnehmungen auszublenden.
  4. wissen, dass sich alle Beobachtungen und Interpretationen auf die Eigenschaften und Beobachtungskategorien des Beobachters zurückführen lassen.
  5. vermuten hinter jeder Beobachtung und Interpretation vornehmlich eine Selbstbeschreibung des Beobachters.
  6. interessieren sich für die Bedingungen und die Entstehungsgeschichte kommunikativer Wirklichkeiten.
  7. sind interessiert an der Unterschiedlichkeit und der Pluralität von Wirklichkeitskonstruktionen.
  8. interessieren sich für die Zirkularität von Wirkungen und Ursachen.
  9. interessieren sich für Selbstbezüglichkeit und haben keine Angst vor Paradoxien.

UND

…suchen daher stets die – für den gemeinsamen Umgang – förderlichste Interpretation kommunikativer Wirklichkeit.


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Wie wir selbst Wertschätzung verhindern

Ob in unseren Workshops oder bei unseren Vorträgen. Wir machen immer wieder eine interessante Erfahrung, die sich wohl am besten mit dem Satz: “Jeder nickt und keiner fühlt sich angesprochen” veranschaulichen lässt.

Frei nach dem Motto: “Schön, dass Sie sich darum kümmern”, sind es eigentlich immer die anderen, die sich bessern sollen. Wir haben uns oft gefragt, woran es liegen könnte, dass Menschen sich lieber mit dem Veränderungspotenzial ihrer Mitmenschen beschäftigen, als mit ihrem eigenen.

Bei unserer wertschätzenden Spurensuche sind wir auf die folgenden Phänomene gestoßen, die immer wieder ihren Beitrag dazu leisten, dass Wertschätzung unwahrscheinlich wird. Und sagen Sie jetzt nicht: Das ist mir auch schon aufgefallen. Bei anderen ;-)

Die Wertschätzung erschwerende Phänomene

  • Klarer Fall: Wir betrachten Wirklichkeit nicht als Ergebnis unserer subjektiven Beobachtungen, sondern als objektiv feststellbare Wahrheit.
  • Spieglein, Spieglein an der Wand: Wir überschätzen das Ausmaß an Übereinstimmung zwischen unserem Selbst- und Fremdbild.
  • Maulaffen feilhalten: Wir überschätzen unseren eigenen Beitrag zu wünschenswerten Verhaltens- und Kommunikationsidealen, während wir den Beitrag unserer Mitmenschen unterschätzen.
  • Persönlichen Angriff unterstellen: Wir überschätzen systematisch den Anteil an Intention im Kommunikationsverhalten anderer.
  • Gebundene Hände: Wir unterschätzen unsere eigenen Handlungsoptionen.
  • Trägheit: Wir ritualisieren geringschätzendes Kommunikationsverhalten schneller als wertschätzendes.
  • Ausnahme statt Regel: Wir generalisieren negative Erfahrungen bereitwilliger als positive.
  • Geht eh nicht: Wir wissen, dass die Verhaltensalternativen, die wir noch nie ausprobiert haben, garantiert nicht funktionieren.

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