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Mangelnde Diversität = Mangelnde Ideenzirkulation
Ich las gestern einen Artikel über eine bestimmte Art von Geisteskranken, die daurch, dass sie immer alles aus demselben Gesichtswinkel betrachten, schließlich dahin kommen, sich für verfolgt zu halten und gemeingefährlich werden. Diese Lektüre stürzte mich in traurige Gedanken (denn was wäre trauriger, als über Verrücktheit nachzudenken?), brachte mir aber gleichzeitig eine gute Antwort in Erinnerung, die ich einmal gehört hatte.
Als man sich in Gegenwart eines Weisen über jemand unterhielt, der halb verrückt war, unter Verfolgungswahn litt und außerdem noch ständig kalte Füße hatte, sagte der Weise: “Ganz einfach! Mangelnde Blut- und mangelnde Ideenzirkulation.”
Ein Ausspruch, über den nachzudenken lohnt.
(Aus: Alain, “Die Pflicht, glücklich zu sein”, Suhrkamp)…
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Verschlagwortet mit Alain, Bücher, Konstruktion, Perspektivwechsel
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Wertschätzung beginnt mit einem “vielleicht”
Robert Anton Wilson ist laut Wikipedia Bestsellerautor, Philosoph und Anarchist. Und tatsächlich ist der Mann eine Art Tausendsassa. Ob Illuminaten, ob Quantenphysik, ob die Freundschaft mit William S. Borroughs, die Bestandteile der Biographie des 2007 verstorbenen Wilson sind wahrlich schillernd.
Was uns besonders fasziniert, ist seine radikale Infragestellung von (vermeintlichen) Wahrheiten. Sind doch diese das Gift in jeder zwischenmenschlichen Kommunikation. Wilson hat ein Gegengift, das so banal klingt, dass man es kaum glauben mag: Streichen wir einfach das Wort ist und ersetzen wir es durch möglicherweise…
…
Verschlagwortet mit Konstruktion, Linguistische Fallen, Wilson
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Anleitung zum Unglücklichsein

1983 erschien Paul Watzlawicks Bestseller. 27 Jahre später erhalten Sie unsere 11 geringschätzenden Verhaltensempfehlungen, um sich und andere in die ganz große Depression stürzen.
1. Nehmen Sie alles persönlich.
2. Verklären Sie die Vergangenheit.
3. Gehen Sie stets vom Schlechtesten aus.
4. Glauben Sie daran, dass Sie ohnehin nichts ändern können.
5. Jammern Sie über alles und jeden.
6. Stellen Sie an Ihre Mitmenschen all’ die hohen Ansprüche, die Sie selbst nicht erfüllen.
7. Lassen Sie keine Gelegenheit aus, sich zu rechtfertigen.
8. Bleiben Sie fest in Ihrem Urteil. Lassen Sie sich weder durch vernünftige Argumente noch sichtbare Realitäten beirren.
9. Werten Sie alles ab, was Sie nicht kennen oder verstehen.
10. Vergessen Sie nicht, alles und jeden zu verbessern.
11. Bleiben Sie so wie Sie sind!
Zu Risiken und Nebenwirkungen der oben genannten Verhaltensweisen fragen Sie Ihren Coach, Psychologen, Seelsorger, uns oder sich selbst……
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