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Schlagwort-Archive: Diversity
Zukunft der Arbeit – Das Personal
Arbeitsanforderungen ändern sich. Der Umgang mit Unterschiedlichkeit, Wandel, Interdisziplinarität und Offenheit dominieren das Anforderungsprofil der Gegenwart und werden in Zukunft wohl eine noch größere Rolle spielen. Welche, das hat Beate Krol in ihrer 12-teiligen Hörfunk-Reihe “Zukunft der Arbeit” untersucht. Wir beginnen mittendrin, beim Personal. Hier können Sie lauschen.…
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Verschlagwortet mit Diversity, heterogene Teams, Personalentwicklung, Wandel, Zukunft der Arbeit
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Diversity braucht Wertschätzung
Das Wort Symbiose stammt aus der Biologie. Als Symbiose bezeichnet man
das Zusammenleben unterschiedlicher Lebewesen zum gegenseitigen Nutzen.
Auch im wirtschaftlichen Leben treffen, wenn auch keine unterschiedlichen Lebewesen, so doch sehr unterschiedliche Menschen aufeinander, die miteinander arbeiten, kommunizieren und Geschäfte machen (müssen).
Mit der zunehmenden Pluralität, Internationalisierung und Vernetzung menschlichen Denken & Handelns, wird der wertschätzende Umgang mit menschlicher Vielfalt zu einer unübersehbaren Herausforderung für Unternehmen, wie sie insbesondere im Diversity-Management zum Ausdruck kommt.
Dabei ist Diversity weniger eine Managementmethode als vielmehr ein grundlegendes evolutorisches Prinzip.
Die Vielfalt von Individuen, Populationen und Systemen ist seit jeher die notwendige Voraussetzung für die Anpassungsfähigkeit an neue Umweltbedingungen. Damit Vielfalt sich jedoch optimal entfalten kann, bedarf es eines weiteren evolutorischen Prinzips: das kooperative Miteinander eigeninteressierter Individuen.
Vor diesem Hintergrund lässt sich in einem Unternehmen immer dann von einer symbiotischen Kultur sprechen, wenn
- die Mitarbeiter ein Spiegelbild jener Bandbreite menschlicher Vielfalt sind, die zur Anpassung des Unternehmens an die jeweiligen Umweltbedingungen notwendig ist.
- diese Mitarbeiter befähigt sind, mittels kooperativen Miteinanders jene Bandbreite menschlicher Vielfalt hervorzubringen, die eine optimale Anpassung des Unternehmens an die Umwelt wahrscheinlich macht.
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Verschlagwortet mit Diversity, Konkurrenz, kooperation, Symbiose, Vielfalt
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Tit-for-Tat und Wertschätzung (Teil 1)
In den letzten Jahren hat das Interesse an evolutionsbiologischen Fragestellungen zunehmend an Bedeutung gewonnen. Da heißt es: “Diversity ist keine neue Managementmethode, sondern ein altes Prinzip Natur.” Da zeigen Experimentalökonomen im sogenannten Ultimatumspiel, dass dem Menschen neben seinem natürlichen Egoismus eine ebenso natürliche Aversion gegenüber Unfairness innewohnt.
Da demonstrieren Vertreter der ökonomischen Spieltheorie, dass selbst der größte Egoist sich bei Zeiten mit kooperativen Verhaltensstrategien auseinandersetzen sollte, wenn ihm an der Durchsetzung seiner Interessen gelegen ist.
Das für die praktische Anwendung “Wertschätzender Konstruktion & Kommunikation” wohl interessanteste theoretische Spiel, ist das sogenannte Tit-for-Tat (“Wie Du mir, so ich Dir”). Auch die Erkenntnisse von Tit-for-Tat stützen sich auf biologisch-kulturelle Begründungszusammenhänge. Das macht bereits der Buchtitel des Spiel-Designers Robert Axlerod deutlich: “Die Evolution der Kooperation”
Axelrod ließ 1979 eine Reihe prominenter Spieltheoretiker gegeneinander antreten. Alle Spieler hatten lediglich zwei Verhaltensmöglichkeiten: sie konnten kooperieren oder mogeln. Die Spieler wurden nun gebeten eine bestimmte Strategie einzureichen, mit der sie auf das Verhalten (k,m) der anderen Spieler reagieren wollten.
Die erfolgreichste Strategie stammte von Anatol Rapoport, Philosoph und Psychologe der Universität Toronto. Es war die kürzeste Strategie aller Teilnehmer und folgte der simplen Logik:
Kooperiere beim Zug 1; danach tue immer das, was der andere Spieler im Zug davor getan hatte.
Überträgt man diese Strategie auf zwischenmenschliche Kommunikation, dann besteht sie aus ingesamt vier Empfehlungen:
- Sei wohlwollend
- Sei wehrhaft
- Sei versöhnlich
- Sei unkompliziert
Vier Adjektive und ein computersimulierte Beweis ihrer strategischen Überlegenheit. Ein guter Ausgangspunkt. Doch die zwischenmenschliche Kommunikation ist komplexer als das komplexeste aller denkbaren Computerprogramme. Und daher sind noch reichlich Fragen offen, was denn Wohlwollen, Wehrhaftigkeit, Versöhnlichkeit und Unkompliziertheit konkret bedeuten. Fragen, auf die wir Antworten geben wollen.
…to be continued
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Verschlagwortet mit Diversity, egoismus, kooperation, tit-for-tat, Wertschätzung
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