Archiv der Kategorie: Moritz & Knigge

Mit Geringschätzung ins Abseits

Wer sich so intensiv -  wie wir es tun – mit menschlicher Kommunikation beschäftigt, der verzettelt sich auch mal im komplexen Dickicht des menschlichen Umgangs. Und tatsächlich ist es nicht immer einfach sein Thema auf den Punkt zu bringen. Die Erfahrung zeigt, dass praktische und unkonventionelle Beispiele die beste Möglichkeit bieten, sein Thema so zu transportieren, dass es verständlich wird. Im Interview mit der COMPUTERWOCHE hat Moritz Knigge ein Beispiel gegeben, aus dem gleich ein eigener kleiner Artikel wurde. Diesesr demonstriert vor allen Dingen eines: Wer sich nicht benehmen kann, der landet im Abseits. TAXI!

Veröffentlicht unter Moritz & Knigge | Verschlagwortet mit , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar
 

10 Antworten von Moritz Freiherr Knigge auf die 10 häufigsten an ihn gerichteten Fragen

  1. “Solange Knigge in Ihrer Anrede vorkommt, fühle ich mich angesprochen.”
  2. “Solange Sie das Gefühl haben, dass Ihr Gegenüber darüber sich darüber freut.”
  3. “Konservativ-liberal. Und ohne Dünkel!”
  4. “Jetzt darf man das wieder. Im Ernst: Gesundheit wünschen ist und war eine nette Geste der Aufmerksamkeit. Egal, was selbst ernannte Arbeitskreise für moderne Umgangsformen sich im stillen Kämmerlein ausgeheckt haben.”
  5. “Man darf. Sollte sich jedoch der Konsequenz bewusst sein, dass dem Anbietenden erst einmal die Kinnlade herunterklappt.”
  6. “Die rote Häkelblume habe ich bei meinem Lieblingskleidungsgeschäft in Berlin, dem Chelsea Farmers Club erworben. Sie ist für mich ein nettes Accessoires und sehr gut geeignet mit anderen Menschen ins Gespräch zu kommen. Kaum jemand, der mir von Angesicht zu Angesicht diese Frage noch nicht gestellt hätte.”
  7. “Bestimmt. Ich bin aber dankbar für jeden, der mich darauf hinweist, wenn ihm etwas an meinem Verhalten nicht gefällt. Die Selbstaufmerksamkeit hat Grenzen. Hinter diesen Grenzen wird es notwendig, aktiv Rückmeldung auf das eigene Verhalten einzufordern und auszuhalten. Nicht immer leicht, aber immer bereichernd.”
  8. “Ich bin zwar ein Nachfahre des alten Knigge, aber nicht sein Enkel. Adolph Freiherr hat im 18. Jahrhundert gelebt. Sein berühmtes Buch ‘Über den Umgang mit Menschen’ erschien 1788 nur ein Jahr vor der französischen Revolution, zu der er sich leidenschaftlich bekannte (!). Aus adeliger Sicht war Adolph Freiherr Knigge im Prinzip das schwarze Schaf der Familie. Wie kann man als Adeliger für die französiche Revolution sein…”
  9. Das sind keine Socken, sondern Srümpfe. Darauf lege ich wert, weil ich kein Freund der Kombination ‘Kurze Socke, weisses behaartes Männerbein und Hosensaum’ bin. Ich mag die Farbe einfach und ausserdem ist das Rot Teil unserer Familienfarben.”
  10. Ich kenne es ja auch nicht anders.  Aber in dem Wissen , dass mein berühmter Vorfahre ein sehr kluges Buch ‘Über den Umgang mit Menschen‘ und nicht ‘Über den Umgang mit Messer & Gabel’ geschrieben hat, geht es mir mit meinem Namen besonders gut.”
Veröffentlicht unter Moritz & Knigge, Regeln & Listen | Verschlagwortet mit , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar
 

Die 10 häufigsten Fragen, die Moritz Freiherr Knigge gestellt werden

  1. Wie spricht man Sie eigentlich richtig an?
  2. Wie lange darf man anderen noch ein frohes neues Jahr wünschen?
  3. Wie sind Sie erzogen worden?
  4. Darf man jetzt noch Gesundheit wünschen oder nicht?
  5. Darf man ein Angebot, sich zu duzen ablehnen?
  6. Was hat es eigentlich mit dieser roten Häkelblume an Ihrem Sakko auf sich?
  7. Haben Sie sich auch schon einmal unhöflich benommen?
  8. Und der alte Knigge? War das Ihr Großvater?
  9. Sind Ihre roten Socken Ihr Markenzeichen?
  10. Wie ist es mit dem Namen Knigge zu leben?
Veröffentlicht unter Moritz & Knigge, Regeln & Listen | Verschlagwortet mit , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar